Solo Piano Radio

Zum Ein-/Ausschalten der Begleitmusik bitte auf das + Symbol klicken.




Kosmos - Kunst - Philosophie

Ariplaso - Welt der Metaphysik
Das Mysterium zum Göttlichen ist für den sterblichen Menschen ein ambivalentes Erleben in seinem Sinn-Gefüge zur Unsterblichkeit in Erkenntnis seiner eigenen Sterblichkeit und zugleich seine Hoffnung auf eine Unsterblichkeit im Paradies. Die vermittelnde Kunst sollte dabei die Kunst sein, deren Inhalt und Form eine Erfolgreiche Kommunikation hervorruft, zwischen dem Betrachter, des Denkens und der Philosophie in meinen Abstraktwelten.
 

In philosophischen Sinne ist Abstraktheit das Ergebnis eines denkerischen Abstrakttionsprozesses für das Allgemeine.
Phantasien und Vorstellungen zu Formen in der abstrakten Welt der Kunst und Dichtung, sind keinerlei Zwängen unterworfen wenn sie in einer kommunikativen und verständlichen Art zur Gegenwartskunst in einer Periode der Zeitgeschichte dargestellt oder vermittelt werden.
Kunst sollte oder ist ein Parameter der Bannung von Wirklichkeiten in Fantasie-Welten, die nicht im Einkaufsladen zu haben, zu lesen oder mit Tabellen zu berechnen ist..  Auf dem Gebiet, Fantasie und Darstellung muss der Künstler ein wahrer Artist sein. Er muss sich im Reich des Unmöglichen, Widersinnigen, ja Absurden bewegen, wie in seinem eigenen Zuhause. Muss den abwegigsten Gedankenvorgängen konsequent folgen; Muss Zeit und Raum dirigieren, ja alle Regeln brechen wenn es notwendig ist im Reich seiner gedanklichen Ideen zum Unmöglichen.
Nichts darf ihn unmöglich erscheinen.
Durch Ihm wird unsichtbares in seiner Phantasie sichtbar. Seine geistigen Auslöser beinhalten ein subjektives Empfinden von Dingen oder scheinbaren Elementen und sind somit  neue Stoffinhalte, die eine Abgrenzung  eigener Daten zu anderen Wirklichkeiten der Abstraktheit, also Abstrakt - Welten  neuerlicher, schöpferischer Ideen sind, die wie ein biologischer Katalysator auf den Menschen wirkt.
 

Kunst ist ein biologischer Katalysator des Menschen.
Als solcher darf und muss sie selbst gesellschaftliche Tabus analysieren und definieren. Kunst ist die visuelle Verlängerung der Philosophie. Meine Abstrakte Kunst, oder Sakraler Kosmos sind Adäquate der Zweisamkeit, die unmögliche Perspektiven beinhalten, befreit von herkömmlichen, geometrischen Zwängen.
Wie sagt Platon: "Der Mensch ist das Wesen zwischen der geistigen Welt der Ideen und wahrnehmbaren Welt".
Licht und Farbe war für den französischen Maler Paul Cèzanne eine Priorität, die er einstmal als so vorrangig bezeichnete und  sagte: "Für den Maler sind nur die Farben wahr. Ein Bild stellt nichts dar, soll zunächst nichts darstellen als Farben". Somit ist im philosophischen Sinne, die Abstraktheit eine Ausdrucksweise zum Unmöglichen, und letztlich das Ergebnis eines denkerischen Abstraktionsprozesses.

 



Fiedler, Conrad (1841-1895)

"Alle Kunst ist Entwicklung von Vorstellungen, wie alles Denken Entwicklung von Begriffen ist."

 



 

Kunst in seiner Einmaligkeit zu realen Wirklichkeiten, hat nichts mit dem rationalen Fassbaren der Wirklichkeit zu tun, sondern sie stellt Geheimnisse dar, und ihr Vorstellungsmittel ist die Fantasie in der die Idee eingebunden ist zur symbolischen Darstellung.
Symbole sind, oder werden somit zur Sinn-Begrifflichkeit als ein Regulativ der mystischen Gedankenwelt in Abstraktionen zum eigenem Umfeld der Wahrnehmungen. Zur Fantasie eigener Vorstellungen der umsetzbaren abstrakten Gedankenwelt bereit.
Bei der Faktoren-Analyse der Wirklichkeit im Rahmen seiner Ersten Philosophie stieß Aristoteles auf vier Faktoren. Materie-Form-Kraft-Zweck. Eine Philosophie der Philosophie die der Naturphilosophie vorausgeht und beinhaltet.Vergleichbare Sinn-Begriffe für Kraft und Zweck. Derzeitige Faktoren-Analytiker prägen dazu Begriffe wie:  <Energie und Information>
 

Aristoteles Erste Philosophie erhielt in ihrer lange Zeitgeschichte den oftmals missverständlichen Namen  einer Metaphysik, und wurde zeitweilig als eine Geheimlehre angesehen oder ausgelegt, was sie nicht war zum Verstehen des nicht Verstandenen. Ein Unverständnis des Verstehenden zu Aristoteles Naturphilosophie und der Sprache.
Aristoteles Philosophie ist die Philosophie von Wirklichkeiten. Vom Sein des Seins; Faktoren – Analyse der Wirklichkeiten. Seine Metaphysik umfasst Metaphysik des Schaffens und Gestalten, die er zur Klärung seiner Grundbegriffe  und ihrer Zusammenwirkung verwendet
Die Welt der Materie ist nach Aristoteles gestaltlos, chaotisch, nur der Möglichkeit nach seiend, nicht wirklich. Eine Welt des Werdens, der Bewegung, des noch nicht Seins und des nicht mehr Seins; Des ewigen Wandels der Unbegrenztheit und der Unfassbarkeit reiner Prozesse von Materie-Form-Kraft-Zweck. 
Die vom  Geist erkannte Form oder Idee, ist nach Aristoteles der Ort der Ideen, wo dem gestaltlosen Material seine letzte wahre Form dem Material aufgeprägt, gestaltet wird; Als eine einzigartige Formatierung von der Formlosigkeit hinweg zur Gestaltung endgültiger Bildhaftigkeit der Wirklichkeit; Hin zur schöpferischen Tätigkeit durch seine Schaffenskraft.
Schaffenskraft die im Besitz der Ideen ist und den Stoff nach einer Idee so formt, gestaltet, die ihm die Idee oder Information vorgibt, wonach der Künstler oder Demirurg  (Geist/Gott) zudem wird was er ist.
Ein schöpferisches Geist-Wesen hin zu Wirklichkeiten.
 

Die künstlerische Idee des Künstlers ist nur ein Aspekt von ideellen Wirklichkeiten.Was übrig bleibt, sind Materie und Energie; Stoff und geistige Schaffenskraft. Die eigentliche Zielvorstellung in eine Wesenheit der Verwirklichung durch die Idee in einem erkennbaren Zustand. In einem Zustand des  Verwirklichen was der Erkennbarkeit an allem, was er als existierend zur Kenntnis nimmt, wiedererkennt und als Seiendes identifiziert. Die anthropologische Dreiheit von Körper-Seele-Geist.
Aristoteles hat vielleicht die äußerste Annäherung von Vernunft und Glauben erreicht, in dem er Gott selbst als höchstes Prinzip der Vernunft als Geist verstand. Materie, Energie, die unvoreingenommenen mit eingeschlossenen Informationen sind dabei Schlüsselbegriffe modernen Seins und Bewusstseins.
In ihnen leben die Modellvorstellungen der griechischen Philosophen weiter. Modern und Aktuell, noch immer fruchtbar, noch lange nicht philosophisch bewältigt, voller Geheimnisse zur Wirklichkeit.
So bleibt die griechische Philosophie der Denker, ungeachtet des Informationsvorsprunges den die modernen Wissenschaften ihnen gegenüber haben, weiterhin mit einen maßgeblichen Anteil zur Wegweisung in eine Neuzeit der erneuerten Philosophie im Sinne eines Sokrates; Wiederbelebung sokratischer Einstellungen zu Wirklichkeiten, zum Subjekt.(Mensch).
Zukunftsträchtige Denkmodelle, sei es sokratische Erneuerung oder eine anti-sokratische Einstellung sowie Platons-Ideenphilosophien eingeschlossen die Metaphysik des Aristoteles, beinhalten aber gleichzeitig noch viele unbeantwortete Fragen zur Thematik in der Anthropologie wie   <Körper,Geist,Seele>;
 

In der Thematik sicherlich, logisch beinhaltete Formeln  philosophischer Weiterentwicklungen.
In der Umsetzung der Ideen für eine derzeitigen Gegenwart und  weiteren Zukunft zur Wirklichkeit tun sich aber bedingt durch  gegenwärtige Wirklichkeiten  unterschiedlichster Art, viele verschiedenste Denkweisen der Auffassung zu realen Wirklichkeiten, vor allem im  religiösen Imput der Gegensätze auf. Die Suche nach Wahrheiten.
So ist, oder wird die  sokratische Erneuerung oder anti-sokratische Einstellungen zu einer existenzielle Frage des philosophischen Seins oder Nichtsein. Die Welt der Metaphysik des Aristoteles könnte somit ein nahtloser Übergang zu Wirklichkeiten des 20.Jahrhundert sein; Gewissermaßen ein Leitfaden zu Prioritäten wie Natur und Sprache.Wirklichkeiten-Wahrheiten im Sinne einer griechischen Philosophie der  <Alethia- Veritas des Thomas von Aquin>.   “...)Nichts wird zur Wahrheit, nur weil man es oft genug wiederholt“.
Es sei zu sagen, dass die Wahrheit in Übereinstimmung von Verstand und die Sache als solches besteht. Wenn daher eine Sache, Maß und Richtschnur des Verstandes sind, besteht Wahrheit darin, das sich der Verstand der eigentlichen Sache angleicht. Aufgrund dessen nämlich, dass die (eine )Sache ist, oder nicht ist, ist unsere Meinung und unsere Rede inhaltlich davon wahr oder falsch.
Ob ethische, gutartige Grundsätze, bösartiges Verlangen oder Forschen nach Wahrheiten, der Mensch muss aus einer toleranten Wahrheit, nach seinem natürlichen Intellekt  handeln und denken.
 

 
Wenn aber Verstand so Thomas von Aquin, Richtschnur und Maß der Dinge ist, besteht Wahrheit in der Übereinstimmung der Dinge mit dem Verstand; So sagt man, der Künstler verfertige ein  wahres Kunstwerk, wenn es seiner Kunstvorstellung entspricht.
Thomas von Aquin verband die christliche Tradition, insbesondere in ihrer Überlieferung durch Augustinus (Philosoph/Theologe u. 1. Bischof in Hippo Regius/Nordafrika 354-430 n. Chr.) mit der über die arabische Tradition wieder zugänglich gemachten Lehre des griechischen Philosophen Aristoteles. Augustinus war stets der Meinung, dass sich Theologie und Philosophie nicht in zwei Kategorien der Unvereinbarkeit trennenlassen. Seine Maxime zur Glaubensstärke: "Ich glaube, damit ich besser erkennen kann" (lat. Credo, ut intelligam), ist seiner Ansicht nach, die Philosophie ein Mittel, um Glückseligkeit mit dem Glauben verbinden und zu vertiefen. Der Wunsch nach Glückselikeit ist die besondere Gabe und die Grundlage der Philosophischen Wissenschaften. In seinen Lehrbüchern/Abhandlungen lehnt Augustinus sich sicherlich weitgehend an Platon´s Unterscheidungen zur sich stets veränderlichen Erscheinungswelt, und die der ewigen, unveränderlichen Ideenwelt der Vernunft an. Platon´s Gedanke, das nur das Wirkliche voll und ganz erkannt werden kann; Platon´s Lehrtheorien des Dualismus zwischen Seele und Leib.
Gott und meine Seele ist das, was ich verstehen will. Nichts anderes? Nein nichts anderes, so formulierte Augustinus seine Antwort in seinem Lebenswerk auf eine Frage nach Wahrheiten über Leib und Seele ihrerseits zur unmittelbaren Existenzform.
Für Thomas von Aquin bestanden Philosophie und Theologie somit einträchtig nebeneinander; Es gab ihm zufolge keinen Widerstreit zwischen der Wahrheit, der Vernunft und derjenigen des Glaubens Unter den Allgemeinbegriff Glaube versteht man im Alltag die, oder eine Für-Wahr-Haltung. Eine sogenannte Erkenntnis des nicht Erwiesenen auch zum nicht Beweisbaren. Diese Personen spezifizierte Religiosität des Einzelnen ist, oder kann der Glaube eine auf das Individuum selbstbezogene individuelle spirituelle Erfahrung sein.

 


Wahrheit –  Wisdom of  the West
 
Streben nach Wahrheit, ganz unabhängig von dem Suchenden selbst, ist die ethische Triebkraft aller wissenschaftlichen Tätigkeit.
Wie die ethischen Prinzipien des Forschenden  ausfallen mögen, ohne Ansehen der Person gelten ungeachtet dessen ob die Resultate zur Beruhigung oder zu Umwälzungen führen, sind die Ergebnisse der Forschung an keine Rücksicht auf unsere Gefühle gebunden. Unsere Fehler und Illusionen ersinnen wir selbst und es ist oft schwer zu erkennen, dass wir uns irren. Es kann mit einem gewissen Recht vermerkt werden, dass jeder Irrtum einen Menschen zum Urheber hat. Die Natur kann sich nicht irren, weil sie keine Feststellungen trifft. Nur der Mensch kann beim Aufstellen von Behauptungen Irrtümer begehen.
 
Soviel Lust und Behagen ein Glaube uns verschaffen mag, er muss deshalb noch lange nicht wahr sein.

                                                                                                                       Nobelpreisträger  Bertrand Russel  (1872-1970)
 


 

Willkommen in der Künstlerfabrik
Abstraktwelten - Die kosmische Architektur


Die neue Dimension der Sichtweise


Grundaufgabe einer vom Geist des Positivismus geprägten Philosophie, ist die logische Analyse der Sprache in all ihren Bezügen zur Wirklichkeit. Gegenstand einer solchen analytischen Philosophie sind folglich nicht Sachverhalte oder Dinge, sondern Begriffe, Aussagen und Prinzipien seit der Antike.
Folglich ist die Sprachanalyse ein notwendiges Instrument um philosophische Aussagen von Unklarheiten zu beseitigen.

Denker des Abendlandes / Helmut Werner 2012
Aus dem Englischen / Kàroly Földes-Papp

 
 


Es ist ...

Parmenides der Denker aus Elea (500 v. Chr.) in seinen Argumentationen (philosophia perennis): Es ist was ist, ist; Und nichts kann sein aus dem Nichtsein, noch eingehen in das Nichts. Wesentliches in Parmenides Argumentationen bestand darin, dass was nicht ist, nicht einmal gedacht werden kann, da man das Nichts nicht zu denken vermag. Was als nicht zu denken ist, kann auch nicht sein. Daher seine Argumentation: Was zu sein vermag, kann auch gedacht werden.
Parmenides Schritt von einer (Raum) zeitlichen Realität, zur zeitlosen logischen Realität der Metaphysiker und Ontologen ging über in die parasitäre Identitätsthese zu seinen eigenen Logos. Der philosophischen Argumentation seiner selbst zur Identitätslehre der “Philosophia perennis“. Ein philosophischer Prozess  des Gegenteiligen von dem was er glaubte das sie sei. Eine Publizität der Erkenntnislehre Heraklits des Werdens vom unveränderlichen Sein im Sinne der Erkenntnis-Logos.
Das Denken und das, weswegen der Gedanke ist, ist das dasselbe; Denn  das Denken wird nicht ohne das Seiende finden in dem es ausgesprochen ist, denn nichts ist oder wird sein außer dem Seienden da es ja die Wahrheiten darin gefunden hat. als ein Ganzes und in der Materie unbeweglich zu sein.
Darum wird alles bloßer Name sein was die Sterblichen in ihrer Sprache festgesetzt haben, in überlieferten Überzeugung es sei wahr. Werden sowohl als Vergehen; Sein sowohl als Nichtsein.
Wenn man denkt oder spricht, so denkt oder spricht man über etwas. Daraus folgt, dass Dinge, über die man denken und sprechen kann, unabhängige Dinge sein müsste. Man kann das Denken und Sprechen auf vielen verschiedenen Gebieten vollziehen, und sie müssen Gegenstände des Gedankens oder Sprache immer existieren; Und wenn es unmöglich wäre, dass sie einmal nicht existieren, so gäbe es auch kein Werden und keinen Wandel.


Eine im Dialog >Timaios< reifste Periode des platonischen Denkens über Kosmogonie, wird Platons geometrische oder mathematischer Atomismus zur richtungsweisenden Grundwissenschaft, dass alles auf eine Geometrie zurückgeführt werden kann. Platon wird zum Vorläufer der Haupttradition derjenigen, die die Ansicht vertreten, dass alles auf ein geometrisches Denken, sprich Geometrie zugeführt werden kann in der Konstellation der vier Elemente in der von Platon vorherrschenden zeitgenössischen Annahme von Zeit. Seine angewandte Hypothese ist dabei mathematisch.
Seine Ansicht, dass alles auf Geometrie zurüchgeführt werden kann, wurde von René Descartes 1596-1650 (Naturwissenschaftler/Philosoph/Mathematiker), Erfinder der sogenannten analytischen Geometrie, welche Algebra und Geometrie verbindet, konsequent und nachhaltig vertreten. Gleichzeitig war er ein duchsetzender Verfechter eines "Mechanizismus", der die ältere aristotelische Physik ablehnte und abgelöst hat, wie ebenso Albert Einstein 1873-1955 (Physiker) der Erfinder der Relativitätstheorie. Eine Gravitationsphysik der Struktur-Lehre vom leeren Raum und Zeit. Albert Einstein´s Lehre, die Lehre von der Elektrodynamik bewegter Körper, sowie ein Wesen der Gravitation, veränderten maßgeblich das physikalische Weltbild der Naturwissenschaften für das 20. Jahrhundert und die nächsten Jahrhunderte.
Formel-Berechnungen, die auf beweisbarer Art und Weise in mathematischen Modellen vertreten, stark an Platons geometrische Hypothese oder mathematischen Atomismus seiner Kosmogonie erinnert, die uns immer wieder Beispiele seiner Geometrie aufzeigen.
Platons angewandte Hypothese ist mathematisch, und wird in begreifbaren Zahlen, eine Zahlen-Lehre die zum Teil der pythagorischen Zahlen-Lehre entnommen sind, werden so verständlich ausgedrückt;
Oder berechnet werden, nach geometrischen Körpern der besonderen Artigkeiten von zwei verschiedenen Dreiecken  ausgehend. Wie für: "Traeder gleich Feuer, Oktaeder gleich Luft, Ikosaeder gleich Wasser".
 


Einem halben gleichzeitigen, oder aus einem rechtwinklig-gleichschenkligen Dreieck, also einem halben Quadrat. Aus diesen genannten Dreiecken kann man vier der fünf regelmäßigen Körper konstruieren und Wandelbar machen; Konstellationen der Veränderung die zu einer Umwandlung führen, um sie wieder neu zusammen zustellen, kann somit eine neuerliche Veränderung zur steten Umwandlung zwischen den Elementen durchgeführt werden.
Platons-Lehre der Umwandlung ist der Vorläufer moderner physikalischer Theorien, die viel weiter gehen als der materialistische Atomismus eines Demokrit. Die Grunddreiecke stellen offensichtlich die Gegenstücke dessen dar, was in der modernen Physik Nuklear- oder Elementarteilchen genannt/bezeichnet werden.
Bemerkenswert ist, dass Platon diese Teilchen nicht Atome nannte. Für ihn selbst galt dieses Wort zur griechischen Denkweise, wahrscheinlich als offensichtlicher Begriff zum Sprachfehler der Teilung nach seinen  eigenen Feststellungen.
"Ein Ding, das aus anderen Dingen zusammengesetzt ist, sollte streng aufgefasst so Platon, nicht als >Atom<, also Unteilbar bezeichnet werden".

Hippolyt (um 400 v. Chr.) griech. Philosoph überliefert über Demokrit von Abdera der Begründer des Atomismus und der Systematik nach einer von ihm benannten Materialismuses folgendes:
Im unendlich Leeren bewegen sich unendlich viele Atome in unendlich langer Zeit. Diese Bewegung hat niemals begonnen. Sie ist ewig...
Es gibt unzählbar viele Welten von unterschiedlicher Größe. Die einen haben weder Sonne noch Mond, andere sind größer als unsere, wiederum andere haben mehrere Sterne. Sie liegen zueinander in unregelmäßigen Abständen, in einer Richtung mehr, in einer anderen weniger. Einige entwickeln sich jetzt gerade, und andere zerfallen. Hier entstehen sie, dort vergehen sie. Manche gehen unter, weil sie aufeinander prallen. Einige Welten sind ohne Tiere und Pflanzen, manche sind sogar ohne Wasser.
 

 
 

Demokrit, auch Demokrites (ca. 460/470-370 v. Chr.) genannt, gilt als der bedeutende Forscher vor Aristoteles, und konnte mit seinen Schriften einen erheblichen Einfluss auf ihn selbst noch ausüben. Demokrit ein Schüler des Leukippos von Milet (450-370 v. Chr.), der Begründer des Atomismus, entwickelte ein System des nach ihm benannten Materialismus weiter.
Demokrit ging in seiner Erkenntnis folgend davon aus, dass alle Dinge aus winzigen, unveränderlichen und nicht zerstörbaren Teilchen bestehen, welche sich in einem endlos leeren Raum bewegen. Der Nachweis seiner Forschungsarbeiten sowie Logiken sind in weit mehr als 300 Abhandlungen über philosophische und naturwissenschaftliche Aufzeichnungen, fragmentarisch erhalten geblieben. Dieser leere Raum war für den Philosophen Demokrit die Bedingung oder Beweis dafür, dass sich die Atome bewegen können (...alles fließt). Für ihn bestanden die Atome alle aus dem selben Ur-Stoff; Er glaubte jedoch, dass sie sich in ihrer Gestalt, Lage und Anordnung unterscheiden. Selbst die Seele des Menschen bestand nach Demokrit´s Auffassung aus Atomen, die sich dann aber mit dem Eintritt des Todes zerstreuen. In ethischen Fragen war Demokrit ein beführwortender Philosoph der Heiterkeiten, der nach der Glückseligkeit suchte, die seiner Ansicht nach, in der Heiterkeit der Seele bestand. Dieses hohe Gut der Glückseligkeit konnte nach seiner Auffassung nur durch eine maßvoll gezielte Lebensführung erreicht werden.

Folgend dieser These, wurde Epikur von Samos (Philosoph 341-270 v. Chr.) ein Verfechter und Anhänger der Lehre des materialistischen Atomismus von Demokrit. Auch Epikur vertrat konsequent eine Naturlehre, die nur von Tatsachen ausgeht in ihrem Bestehen zum Existenziellen. Alle Dinge bestanden, wie bei Demokrit´s Lehre von Atomen, für ihn selbst auch aus Atomen. Die Ethiklehre des Epikur strebte nach einem Leben, das durch Lust und Glück bestimmt sein sollte. Allerdings soll und muss der Weg dahin nicht wie häufig missverstanden über eine sofortige Genussbefriedigung erfolgen, sondern über eine sittliche Selbstzucht, die durch Gelassenheit und eine gezielte, maßvolle Lebensführung gekennzeichnet ist.
Anders bei Platon. Hier steht der Begriffszustand des Eros des Platon als ein Begriff für Liebe, Verlangen; Ein oder das Streben nach den höchsten Dingen und dem absolut Vollkommenen. Seiner Ansicht nach, ist der Eros ein Antrieb des Menschen, durch den er sich zu seiner vollen Form entfalten kann. Seine Formel des Eros beinhaltet: ...)erst durch das Vergleichbare wird ein Streben nach Möglichkeiten verwirklicht, so dass Ideen geboren werden.
In der psychologischen Analytik-These des Sigmund Freud (deutsch. Psychologe 1856-1939) Begründer der Psycho-Analyse, ist der Eros der Lebenstrieb, der im Gegensatz zu dem Todestrieb steht.




Actio,
 
ist eine der aristotelischen Kategorien. -Actio- bedeutet das Wirken eines Seienden, nicht nur eines belebenden Seienden. Schoalistische Philosophie unterscheidet im direkten Anschluss an aristotelischer Denkweise zwischen >actio immanens und actio transiens<.





Der Begriffszustand des Actio transiens bezeichnet das Wirken ein nach außen tendierenden,  hinübergehendes Wirken zu anderen Gegenständen, wie: Bewegen, Herstellen eines anderen Gegenstand bis zum Actus. (Akt, Aktualität, Wirklichkeiten, Vollzug) Aristoteles Metaphysik ist die formale Entdeckung der Möglichkeiten zur reinen Logik.


 


Aktus purus - Sein und Wirken
Ich möchte das Unendliche in mich saugen, dem Licht entgegen gehen. Wohin gehe ich?

"Was ist, ist; Und nichts kann sein aus dem Nichtssein, noch eingehen in das Nichts"
 


 

Mysterium
 
Eines der letzten großen Mysterien zu regulären Phantastereien des Lebens, zur schöpferischen Kraft des Menschen, bildete schon immer ein zentrales Thema zu derzeitigen oder vergangener Mythen, Religionen und eine anhaltende, bis zum heutigem Zeitpunkt gelebte Philosophie im Sinne einer autonomen, überlieferten griechischen Philosophie.
Platon bezeichnete das Schöpferische, das er vor allem auf den Künstler und die Entstehung seines Kunstwerks bezog, als einen irreale, in seiner im eigenen dämonischen Dynamik und rein auf seine Person bezogenen Eigenart, ja bis zu Vorgängen die, die Welt verändern können als ein einzigartiges Individuum mit individuellen Eigenschaften. Als ein einzelnes Seiende durch eine ihm eigene Inspiration und ihm eigene Phantasiewelten. Seine ureigene Fantasie und seine Vorstellungen wird in der Kunst zum Ausdruck gebracht. Das Sichtbare, im Sinne der griechischen Bedeutung des Begriffs zu Phantasiewelten, das ist es, was seine Wirkung der Kunst und die Bedeutung des Künstlers in seiner ihm ureigenen Form ausmacht, und ihn unsterblich macht in seiner ihm eigenen Welt.
Ohne Phantasie gibt es keine Kunst.
In einer Zeit derzeitiger technologischer Entwicklungen der Naturphilosophien und Realwissenschaften, wird eine künstlerische Phantasie in seinen eigenen Phantasiewelten als Kunst oftmals eliminiert durch die realistische Welt mit seinen Eigenarten ohne Phantastereien. Die Realität ist aber in mancher Hinsicht viel grotesker und schauerlicher als die Phantasie der Kunst in seiner Kühnheit und den Ideen zu Phantasiewelten im Abstrakten.






Text und Bilder zusammengefasst/bearbeitet:

Heinz-Dieter Pawelzik

Stand April 2013

 



Kunst ist in allen Kulturen weit mehr als ein zynischer Luxus der Besitzenden oder ein Einschüchterungs-ritual der Herrschenden.
Kunst erleuchtet die Welt. Aber sie tut dies auf zwielichtige Weise.
Peter von Matt - Festrede Salzburg 2012

 

 
 

Heinz-Dieter Pawelzik, Telefon: 02528/8555, Mobil: 0160/6347409, eMail: abstraktwelten@web.de